5 Gründe warum du mit einem Blog starten solltest

5 Gründe warum du mit einem Blog starten solltest

Als ich im Herbst letzten Jahres anfing mich für das Podcasten zu interessieren, stand noch lange nicht fest, wo mich das Ganze hinführen würde. Ich hatte zwar bereits als kleiner Junge mit meinen Schulkameraden Audios produziert und auf Kassette aufgenommen, aber ich hatte natürlich keine Ahnung was ich da eigentlich mache.

Es hat einfach nur total viel Spaß gemacht, Werbung und Radio zu imitieren und wir haben uns halb kaputt gelacht, als wir uns anschließend, vor dem Ollen Kassettenspieler sitzend, unsere quäkenden Stimmen anhörten.

Lange Zeit blieb diese schöne Erinnerung und mit ihr, eine meiner Leidenschaften, in mir verborgen und kam erst wieder zum Vorschein, als ich mich intensiv mit dem Finden meiner Leidenschaft beschäftigte.

Plötzlich war sie wieder da, die Lust Audiobeiträge zu produzieren oder irgendetwas mit meiner Stimme zu machen und wenn ich eins in den letzten 10 Jahren meiner beruflichen Karriere gelernt habe, dann:

  1. Das ich gerne und viel rede
  2. Das ich gerne anderen Leuten etwas erkläre und
  3. Das ich Spaß an der Aufnahmetechnik habe

Aber wie sollte ich das Ganze am besten angehen und womit sollte ich anfangen?

Ich wusste nur, dass es irgendetwas mit Podcasten zu tun haben sollte und so tauchte ich ein in die Welt des Podcastens und stellte sehr schnell fest, dass nahezu alle bekannten Podcaster einmal als Blogger begonnen haben und sich dann früher oder später dazu entschlossen haben einen eigenen Podcast zu produzieren.

Also entschied ich mich für einen Blog übers Podcasten und mein erster Schritt war der Aufbau einer dazu passenden Webseite.

Warum solltest du auf jeden Fall mit einem Blog starten?

In diesem Artikel möchte ich dir gerne 5 Gründe nennen, warum du mit deinem eigenen Blog starten solltest.

1.) Ein Blog ist einfacher zu starten also du es im Moment glaubst

Ja, aller Anfang ist schwer und daher empfehle ich dir mit dem offensichtlich wichtigsten Teil eines jeden Podcast-Projekts anzufangen. Dem Inhalt! Schließlich hast du der Welt ja etwas zu sagen und was wäre da einfacher als diese Inhalte in Artikelform zu produzieren und auf deiner eigenen Webseite zu verbreiten? Alles was du dazu brauchst ist einen Computer und einen Zugang zum Internet.

Erfahrungsgemäß ist es anfangs in jedem Fall leichter diese Inhalte zu Papier zu bringen bzw. in deinen Computer zu hacken, als sie gleich in Form einer Audiodatei zu produzieren. Du kannst jedes Wort abwägen, deinen Text immer wieder umbauen, umstrukturieren und in eine neue Form bringen. Bei einem Audio ist das nur mit viel Aufwand und viel Schneiderei möglich.

2.) Ein Blog ist die Plattform für (alle) deine Inhalte

Ein Blog ist nicht nur eine Webseite, auf der du deine geschriebenen Inhalte veröffentlichen kannst, sondern auch eine Plattform für unterschiedlichste Medienformate. Hier auf www.meinpodcast.com findest du z.B. Blogartikel in Schriftform, als Blogcast (Audio) und eine wachsende Anzahl an Video Tutorials zum Thema Blogaufbau und Podcasting.

Du Kannst also mit dem Schreiben anfangen, mit Audiobeiträgen fortfahren und irgendwann auch Videoinhalte anbieten. Alles auf deinem Blog. So erreichst du dein Publikum auf unterschiedlichste Art und Weise.

3.) Ein Blog ist der einfachste Weg deinen Expertenstatus aufzubauen

Natürlich kannst du als Podcaster ebenfalls einen Expertenstatus aufbauen und viele Hörer für deine Idee gewinnen. Aber selbst wenn du irgendwann 50.000 oder mehr Zuhörer hast, bleiben deren Namen und Kontaktdaten für dich anonym und somit unerreichbar. Wenn du mit einem Blog beginnst, dann kann der Interessent jederzeit auf deine Webseite kommen, Kontakt zu dir aufnehmen und deinen Newsletter abonnieren.

4.) Nicht jeder mag Audiobeiträge

Es gibt immer noch viele Menschen da draußen, die sich lieber mit dem Handy oder Tablet auf die Couch setzen und einen Blogartikel lesen oder am Computer auf Internetseiten stöbern und Inhalte konsumieren. Beginnst du also mit einem Blog, dann hast du diese Leser auf jeden Fall eingefangen und kannst sie gleich auch noch zu Abonnenten deines Newsletters machen.

5.) Mit einem Blog kannst du deine Idee testen

Du bist dir noch nicht vollends sicher, ob du wirklich über X oder Y podcasten willst? Oder du weißt noch nicht, ob du deine Nische nicht noch ein wenig weiter eingrenzen willst.

Als Blogger kannst du, insbesondere wenn du noch sehr wenig Erfahrung hast, erst einmal testen was du gut kannst, worüber du viel zu sagen hast und wie du deine Leserschaft optimal erreichst. Du kannst also deine Idee testen und wenn du dir sicher bist und dein Blog anfängt Menschen anzulocken, dann kannst du mit deinem eigenen Podcast den Turbo einschalten und richtig durchstarten.

Bonustipp: Verbinde deinen Blog mit einem Blogcast

Vom ersten Tag meines Blogprojektes an, wusste ich, dass ich meine Blogartikel vertonen würde. So kannst auch du sehr schnell das Produzieren von Audiobeiträgen ausprobieren und Kennenlernen ohne gleich mit einem echten Podcast zu starten. Die Vorteile liegen auf der Hand.

  1. Du kannst vom ersten Blogartikel an Audiobeiträge veröffentlichen
  2. Deine Inhalte sind sowohl für Leser als auch für Hörer verfügbar
  3. Du kannst erste Erfahrungen mit der Ton- und Aufnahmetechnik sammeln

Dafür brauchst du nicht viel Geld investieren. Ich habe in ein gutes Lavaliermikrofon investiert.


Das Rode smartLav+* (Partnerlink) bekommst du derzeit für 69,- € bei Amazon.

Willst du das Teil aber an deinen PC anschließen, brauchst du einen Adapter.

Ich verwende den Rode TRRS auf TRS Adapter* (Partnerlink), den du derzeit für 20,- € bei Amazon bekommst.

Die Aufnahmesoftware dazu heißt Audacity und ist kostenlos zu haben. Mit gerade mal 89,- € bist du also startklar und kannst deine Blogartikel vertonen und als MP3 neben dem geschriebenen Artikel im Blog veröffentlichen.

Damit hast du deinen ersten Schritt auf dem Weg zum eigenen Podcast gemacht und mit jedem Blogartikel wird es einfacher und schneller ein Audio zu produzieren. Danach ist der Umstieg zum echten abonnierbaren Podcast wirklich nur noch ein Klacks!

Fazit

Wenn du einen Podcast starten willst und noch ganz am Anfang stehst, vielleicht noch nicht mal eine eigene Domain registriert hast, dann solltest du mit einem Blog starten. Mit deinem persönlichen Blog stehen dir alle Türen offen und du kannst flexibel entscheiden, wohin du von da aus gehen willst und mit welchen Mitteln du es umsetzen willst.

Du hast schon eine Idee, ein Thema für das du brennst? Dann zögere nicht, du bist auf dem richtigen Weg! Fang‘ an und bau‘ dir deinen eigenen Blog auf.

Lass‘ uns was Bedeutendes schaffen!

dein
Sascha Röhler

P.S. Solltest du mehr über WordPress lernen wollen, dann schau einfach mal auf meine Tutorialseite oder besuche direkt meinen Youtube Kanal.

Sascha

Mein Name ist Sascha Röhler und ich bin der Podcast Padawan und Autor dieses Blogs. Ich möchte meine Reise zum ersten eigenen Podcast dokumentieren und dabei zu einem Podcast Meister werden. Wer geht mit mir diesen Weg?

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