Equipment

Auf dieser Seite findest du mein Podcast Equipment von A – Z. Manche Sachen verwende ich seit Jahren erfolgreich und wiederum Andere habe ich  umfunktioniert. So musste z.B. mein ATR-2100 weichen und steht nun in unserem Band Proberaum. Es eignet sich also auch sehr gut als Gesangsmikrofon. Neue Dinge werden nach einer Weile auf dieser Liste ergänzt und falls ich mal etwas abschaffe oder es nicht mehr verfügbar ist, werde ich es ebenfalls von der Liste streichen.

Mikrofone

Rode Procaster

Für mein Heimstudio verwende ich das Rode Procaster. Dieses dynamische Großmembran Mikrofon, kann ganz einfach über einen XLR Stecker an ein Audio Interface oder Kleinmischer angeschlossen werden. In dem Preissegment gibt es in meinen Augen kein besseres Mikrofon. Dazu verwende ich ein XLR Kabel von STAGG.

Wer die Variante mit USB Anschluss bevorzugt, kann stattdessen, dass ansonsten baugleiche Rode Podcaster verwenden.

Audio Technica AT2020 USB

Lange Zeit habe ich meine YouTue Tutorials mit dem Rode SmartLav+ und später mit dem Procaster aufgenommen. Leider war der Aufwand, um eine optimale Tonqualität zu erreichen, doch sehr groß, so dass ich mir irgendwann doch nochmal ein klassisches USB Mikrofon zugelegt habe. Das AT2020 von Audio Technica bietet mir in dieser Preisklasse ein optimales Ergebnis. Dazu habe ich mir das massive Tischstativ von Samson zugelegt.

Rode SmartLav+

Das SmartLav+ von Rode ist ein klassisches Kondensatormikrofon zum Anstecken und ist daher sehr einfach irgendwo an der Kleidung zu verstecken. Es ist eigentlich zur Aufnahme mit mobilen Geräten wie Smartphones und Digitalrekordern gedacht und wird daher standardmäßig mit einem TRRS Stecker (3,5mm Klinke) geliefert. Damit lässt sich das Mikrofon jedoch nicht am Computer betreiben und du benötigst einen zusätzlichen Adapter.

Ich verwende zusätzlich ein 3 m Verlängerungskabel, um weiter vom Smartphone oder der Kamera wegstehen zu können. Das normale Mikrofonkabel ist dafür leider nicht lang genug. Das Kabel von deleyCon ist super verarbeitet und bietet eine optimale Länge, damit man auch auf größere Distanz ohne Richtmikrofon klar kommt.

Logitech H390

Solltest du noch weniger investieren wollen, dann kannst du auch mit einem guten Headset anfangen. Allerdings darfst du inpunkto Audioqualität keine Wunder erwarten. Dafür bekommst du neben einem passablen Kondensatormikrofon natürlich auch einen Kopfhörer mit dazu. Es wird über USB angeschlossen und sowohl PCs als auch Macs erkennen es automatisch.

Tascam DR-05 V2

Ich verwende seit Jahren den digitalen Rekorder R-05 von Roland um meine Podcasts direkt und ohne Software aufzunehmen. Leider git es ihn mittlerweile nicht mehr in Deutschland zu kaufen, so dass ich dir den Tascam DR-05 empfehlen möchte. Er ist zwar ein Audiozwerg im Vergleich zu den verschiedenen am Markt erhältlichen Großmembran Mikrofonen, ist aber durch seine unterschiedlichen Aufnahme Charakteristika, ein echtes Multitalent. Du kannst damit nicht nur Diktieren und Interviews in öffentlichen, also nicht unbedingt schalldichten, Umgebungen aufnehmen, sondern auch hervorragende Außenaufnahmen erzeugen. Besonders interessant ist er, weil du ihn an ein Audiointerface oder Mischer anschließen und damit deine Podcasts und Audios ganz ohne Software und Computer aufnehmen und anhören kannst.

Zubehör: Das passende Kabel zum Anschluss des Rekorders an dein Audiointerface findest du >> hier << Es ist 2 m lang und armiert. Damit ist es optimal geschützt und langlebig. Meinen Rekorder befestige ich zusätzlich auf einem kleinen Tischstativ von Walimex. Es lässt sich zusammenklappen und somit leicht mitnehmen und steht sehr stabil. Der Rekorder wird über ein auf der Rückseite befindliches Fotogewinde daran befestigt. Dadurch ist er stets gut erreichbar.

Zoom H2N

Da ich den Roland R05 stationär in meinem Studio verwende und nicht immer durch die Gegend schleppen will, habe ich mir vor einiger Zeit einen Zoom H2N Digitalrekorder angeschafft und verwende es immer wieder bei Außenterminen, um damit Interviews aufzunehmen. Er eignet sich natürlich auch als Alternative zum Roland oder Tascam, bietet dir aber noch mehr Einstellungen, um damit z.B mehrere Personen gleichzeitig in einem Raum aufzunehmen, ohne zusätzliche Technik zu benötigen.

Audio Interface

Mackie 802 VLZ4

Mit diesem Kleinmischer kannst du alle Audioquellen sofort abmischen und aufnehmen und ersparst dir dadurch jede Menge Postproduktion. Ich habe mich nach reiflicher Überlegung für einen Amerikaner entschieden, der im Bereich Audiomixing als qualitativ hochwertig und langlebig gilt. Er hat 3 analoge Mikrofon Eingänge, sowie viele weitere Anschlussmöglichkeiten. Mit diesem kleinen Alleskönner kannst du gelassen in die Zukunft blicken und bist auf jeden Fall für weitere Studio-Upgrades gewappnet.

Mischer Zubehör: Das passende Kabel zum Anschluss von externen Audioquellen an dein Audiointerface oder Mischer findest du >> hier << Es ist 2m lang und armiert. Damit ist es optimal geschützt und langlebig. Um bei Podcast Interviews ein Echo oder Feedback des Anrufs bei deinem Gast zu vermeiden, solltest du ein Mix-Minus Setup verwenden. Dazu benötigst du dieses Kabel. Es ist 3 m lang und ebenfalls armiert.

Alternativ, kannst du mit Zencastr oder Zoom aufnehmen, um Verbindungsprobleme und Echo zu verhindern.

Zubehör

Rode PSA1 Gelenkarmstativ

Ich habe von Beginn an in einen professionellen Studioarm investiert, um mein Mikrofon einfach und schnell ausrichten zu können und eine stabile und sichere Befestigung zu ermöglichen. Der Rode PSA1 ist super stabil und sehr flexibel einstellbar. Er wird einfach wie eine Bürolampe am Schreibtisch befestigt und lässt sich dadurch sehr leicht in die gewünschte Position und Neigung bringen.

Rode PSM1 Mikrofonspinne

Bei Verwendung eines Großmembranmikrofons, wie dem Rode Procaster, solltest du dir noch eine elastische Mikrofonhalterung (sog. Spinne) anschaffen. Daran lässt sich das Mikrofon einfach und stabil befestigen und jeglicher Trittschall wird entkoppelt und schleicht sich dadurch garantiert nicht in deine Aufnahme. Ich empfehle dafür, passend zum Studioarm und Mikrofon von Rode, die PSM1 Halterung.

Rode WS2 Windschutz

Seit Kurzem habe ich meinen Popfilter entfernt und verwende für das Rode Procaster nur noch diesen Windschutz, um die Poppgeräusche zu reduzieren. Es passt sowohl zum Procaster als auch zum Podcaster Mikrofon und ist in meinen Augen leichter zu verwenden als der klassische Popkiller. Denn hiermit muss man nicht aufpassen, dass sich der Schirm irgendwie verschiebt oder nicht optimal sitzt.

König & Meyer Popkiller

Die meisten Mikrofone reagieren sehr empfindlich auf deutliche P, F und T Laute. Diese Plosivlaute bzw. Ploppgeräusche machen sich einfach nicht so toll auf deiner Aufnahme. Um das zu verhindern, solltest du in einen Popschutz investieren, den du sehr einfach an dem Mikrofonarm aber auch auf anderen Stativen befestigen kannst. Ich verwende ihn nur noch für mein AT2020 USB Mikrofon. Bitte erkundige dich vorher ob der Popschutz zu deinem Stativ oder Gelenkarm passt.

Beyerdynamic DT770 Pro

Ich verwende immer einen Kopfhörer, um meine Stimme während der Aufnahme zu hören. So kann ich sehr gut einschätzen ob das Lautstärkeniveau passt und es nicht zu laut aufgenommen wird. Seit geraumer Zeit verwende ich den DT770 Pro von Beyerdynamic. Er hat eine hervorragend satte Klangwiedergabe. Solltest du einen Kopfhörer mit einem 3,5 mm Klinkenstecker verwenden, dann brauchst du diesen Adapter um ihn an deinen Mischer anschließen zu können.

Sabrent USB Soundkarte

Viele Computer, vor allen Dingen Notebooks haben lediglich einen kombinierten Ausgang für Kopfhörer oder Lautsprecher. Willst du aber den Ton z.B. eines Skype Interviews in deinen Mischer einspeisen ohne deine Lautsprecher ständig abkoppeln zu müssen, dann empfehle ich dir eine externe Soundkarte. Ich verwende die von Sabrent, da sie sehr klein und kompakt ist und keinen Treiber benötigt. Nach dem Einstecken, wird sie sofort erkannt. Es wird ein USB Verlängerungskabel mitgeliefert.

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