Wie du deine Nische findest und nebenbei deine Leidenschaft

Wie du deine Nische findest und nebenbei deine Leidenschaft

Vor einiger Zeit habe ich einen Podcast gehört in dem es darum ging, mit jedem Blogartikel möglichst wertvolle Inhalte abzuliefern und bloß nichts Belangloses zu produzieren. Klingt erst mal logisch, denn wer verplempert schon gerne seine Zeit mit belanglosem Geblubber, das sich der Blogger offensichtlich irgendwie mit Gewalt und ohne Leidenschaft aus den Fingern gesaugt hat?

Doch wie produziert man wertvolle Inhalte?

Die Lösung ist eigentlich nahe liegend, denn nur wer für das was er von sich gibt, also in die Welt da draußen tragen will, auch wirklich brennt, kann wertvolle Inhalte zu Papier bringen. Und daran scheitern dann doch viele Blogger und Podcaster. Sie kennen sich gut mit Schminke und Klamotten aus und meinen dann, sie müssten einen Styling und Kosmetik-Blog starten. Wieder andere fahren gerne in den Urlaub und glauben nun, sie seien die geborenen Reiseblogger.

Wie du dir sicherlich denken kannst, ist es dann doch nicht ganz so einfach ein Thema oder eine Sache zu finden, über die du was zu sagen hast.

Dein Ding zu finden, die eine Sache, deine Leidenschaft! Das kann in 3 Minuten erledigt sein oder niemals passieren. Ich z.B. habe nicht eine, sondern mehrere Leidenschaften und viele erfüllen mich auf ihre ganz eigene Art und Weise. Mein Fulltime Job als Key Account Manager gehört durchaus auch dazu.

Andere wiederum wissen schon seit sie laufen können, dass sie einmal Tierarzt, Lokführer oder Topmanager werden wollen und ziehen das auch konsequent durch. Es gibt sogar einen solchen Fall in meinem näheren Umfeld.

Ich bin ehrlich, solche Menschen sind wirklich beneidenswert. Sie haben sich ihre kindliche Verspieltheit, ihre Träume und Ihre Leidenschaft erhalten und lassen sich nicht vom Weg abbringen.

Leider sitzen die meisten von uns ganz schön fest in Ihrem Hamsterrad und es ist verdammt bequem darin. Sie behaupten von sich: “Ich kann doch nichts! Ich habe doch nichts zu bieten, was die Menschen da draußen lesen oder hören wollen!“

Nur weil du bestimmte Dinge als selbstverständlich und logisch ansiehst, bedeutet das noch lange nicht, dass jeder das so sieht. Viele Menschen empfinden das was du kannst als Talent und durchaus beachtenswert. Also wirf die Flinte nicht gleich wieder ins Korn.

Aber wie findest du jetzt dein Ding? Deine Berufung? Dein Thema?

Ich weiß nicht wie viele Methoden es da draußen gibt, die du einsetzen kannst, um für dich selbst heraus zu finden was dich entzündet und somit vermutlich deine Leidenschaft ist.

Ich habe Sie alle ausprobiert und kam immer wieder zu den gleichen Ergebnissen.

Daher erspare ich dir hier weitere „copy & paste“ Aktionen und verweise dich lieber auf 2 Blogs, die sich mit dem Thema ausgiebig beschäftigt haben und dich sicherlich inspirieren werden.

Meine Nummer 1

Mein Held, Markus Cerenak, hat mit seinem Blogprojekt und vor allem mit seinem Podcast „Erfolg mit Leidenschaft“ eine sprichwörtliche Rebellion gegen das Hamsterrad in Gang gesetzt und bietet seinen Lesern mannigfaltige Tipps und Tricks, das berufliche Hamsterrad zu verlassen. Er hat mich sehr inspiriert und wachgerüttelt, so dass ich erkannt habe, dass ich etwas ändern muss.

Meine Nummer 2

Wenn du eine wahrlich intensive Reise nach Innen starten willst, dann solltest du dir unbedingt die Seiten von myMonk.de anschauen und Tim Schlenzig auf seiner eigenen Reise nach Innen folgen. Nirgendwo im deutschsprachigen Raum wirst du soviel tiefgründige Weisheiten aus dem Leben gegriffen finden, wie in seinem Blog. Nicht umsonst hat er weit über 70.000 Leser jeden Monat. Auch er beschäftigt sich immer wieder mit dem menschlichen Verlangen seine Bestimmung zu finden und ihr zu folgen.

Ich persönlich habe mir bereits vor ein paar Jahren die Frage gestellt:“ Willst du das was du jetzt tust, wirklich bis zum Ende deines Arbeitslebens machen?“

Die Antwort hat sich mehr durch Zufall in mein Leben geschlichen. Ich bin vor ein paar Jahren durch ein Video auf Jacques Fresco und seine Zukunftsvision, dem Venusprojekt, einer Welt ohne Geld und ohne Armut, gestoßen. Eine Welt in der wir Menschen nur noch ein Ziel haben, nämlich uns immer weiter zu verbessern und weiter zu entwickeln und nicht mehr primär vom Geld und der Gier nach Eigentümern angetrieben werden. Manche werden jetzt an Gene Roddenberry denken, denn auch seine Vision war eine Welt, in der wir Menschen das Geld und die Armut hinter uns gelassen haben.

Dadurch stellte sich mir die unmittelbare Frage: „Was würde ich in einer solchen Welt eigentlich mit all der vielen Zeit anstellen, die ich auf einmal zur Verfügung hätte? Was würde ich tun, wenn ich nicht mehr arbeiten müsste um zu leben?

Genau diese Fragen solltest du dir selbst auch stellen:

  1. Was würde ich tun, wenn ich ab morgen nicht mehr arbeiten müsste?
  2. Was könnte ich den ganzen Tag lang tun ohne auch nur ein einziges Mal auf die Uhr zu schauen?
  3. Was interessiert mich so sehr, dass ich es 1 Jahr lang studieren könnte, ohne alles gelernt oder erfahren zu haben?

Schreib dir die Dinge auf, die dir dabei in den Sinn kommen und wiederhole die ganze Sache die kommenden 4 Tage immer wieder, um auch die letzten Ideen aus deinem Verstand zu holen.

Jetzt heißt es sieben und selektieren bzw. die Spreu vom Weizen trennen, denn in der Regel verbergen sich auch ein paar Hobbies unter den Dingen, die du dir notiert hast.

Was kannst du also tun, um deine Ergebnisse noch weiter zu verfeinern?

  1. Frage deine Freunde und Familie: “Mit welchem Problem würdest du zu mir kommen?“
  2. Frage dich selbst: “Wofür würde man mir womöglich Geld zahlen?“

Das was dann noch auf deinem Zettel übrig ist, kommt deiner Leidenschaft schon verdammt nahe.

Was aber tun, wenn du offensichtlich mehrere Leidenschaften bzw. Themen auf deinem Zettel stehen hast?

Tja, dann bist du nicht etwa ein Mensch ohne wahre Leidenschaft oder Bestimmung, sondern einfach nur sehr vielseitig interessiert und nicht so stark auf eine Sache fokussiert.

Um nun nicht ein Hans Dampf in allen Gassen werden zu müssen, kannst du dich ein wenig auf die Google Suche machen und schauen, ob es bereits andere Menschen da draußen gibt, die sich in deiner Nische tummeln oder gar Geld mit dem verdienen, was dich interessiert.

Evtl. magst du auch erst einmal für dich alleine podcasten oder bloggen und auf diese Weise herausfinden, was dir leicht von der Hand geht und worüber du viel zu sagen hast. So kommst du sicherlich, Schritt für Schritt deiner Nische und deiner Leidenschaft auf die Spur.

Fazit

Komm ins Tun und nimm die Zügel in die Hand. Finde deine Leidenschaft und finde raus, was dich antreibt, denn nur wenn du brennst, für das was du tust, kannst du hochwertige Inhalte produzieren ob als Podcast oder Blogartikel.

Für welches Thema brennst du so richtig?

Über was könntest du den ganzen Tag schreiben oder reden?

Lass‘ uns was Bedeutendes schaffen!

dein
Sascha Röhler

Sascha

Mein Name ist Sascha Röhler und ich bin der Podcast Padawan und Autor dieses Blogs. Ich möchte meine Reise zum ersten eigenen Podcast dokumentieren und dabei zu einem Podcast Meister werden. Wer geht mit mir diesen Weg?

Schreibe einen Kommentar

fünf − eins =

Menü schließen